KLÄRSCHLAMMDESINTEGRATION MIT ULTRASCHALLHOMOGENISATOREN

Dipl.-Ing. G. Lehne+, Dr.-Ing. J. A. Müller+; **

 

+              Institut für Mechanische Verfahrenstechnik, Technische Universität Braunschweig

**              Institut für Siedlungswasserwirtschaft, Technische Universität Braunschweig

Postfach 3329, 38023 Braunschweig, Tel.: +49-531-391 7095,
e-mail: G.Lehne@tu-bs.de

 

Einleitung:

Die mechanische Klärschlammdesintegration stellt einen ergänzenden Schritt des Abwasserreinigungsprozesses dar, dessen Ziele je nach Einsatzort innerhalb des Prozesses unterschiedlich sind. Drei bedeutende Anwendungsfälle werden im folgenden dargestellt:

Das im Zuge der Desintegration freigesetzte organische Material kann als Protonendonator für die Denitrifikation, einen Prozeßschritt der Stickstoffelimination, verwendet werden. Leicht verfügbares organisches Material ist unerläßlich für den Prozeß der Denitrifikation. Eine Alternative zu teuren organischen Stoffen wie Acetat oder Methanol, die dem Prozeß unter Umständen zugeführt werden müssen, stellt die Verwendung von desintegrierten Überschußschlämmen dar. Damit vermindert sich gleichzeitig die Menge des auf der Kläranlage anfallenden Überschussschlammes.

 

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Quelle:

G. Lehne, J. Müller (2000). Klärschlammdesintegration mit Ultraschallhomogenisatoren in: D. Bathen, H. Schmidt-Traub (Hrsg.) "Innovative Energieträger in der Verfahrenstechnik", Januar 2000, Dortmund, S. 151-161